Weltstars treffen regionale Nachwuchstalente..... 


STÉPHANE LAMBIEL

Der Durchbruch gelang Lambiel im Jahr 2005. 

Obwohl er verletzungsbedingt an keinem Grand-Prix-Wettbewerb teilnehmen konnte und bei der Europameisterschaft als Vierter wieder eine Medaille 

verpasst hatte, wurde er am 17. März inMoskauWeltmeister. Es war der erste WM-Titel in der Herrenkonkurrenz für die Schweiz seit 1947, als Hans Gerschwiler siegreich war. Er war der einzige Läufer der Männerkonkurrenz, dem zwei fehlerfreie vierfache Toeloops in der Kür gelangen. Dabei profitierte er von der verletzungsbedingten Aufgabe Jewgeni Pljuschtschenkos nach dem Kurzprogramm, der die Titelkämpfe in den beiden Vorjahren gewonnen hatte. Allerdings hatte Lambiel bereits die Qualifikation wie auch das Kurzprogramm für sich entschieden. In der Saison 2005/2006 gewann Lambiel bei jedem Wettbewerb, an dem er teilnahm, zumindest die Silbermedaille. Beim Cup of Russia und beim Cup of China wurde er Zweiter und gewann somit seine ersten Grand-Prix-Medaillen. Erstmals qualifizierte er sich damit für das Grand-Prix-Finale, bei dem er in Tokio siegte.

Bei der Europameisterschaft in Lyon konnte Lambiel mit Silber hinter Jewgeni Pljuschtschenko endlich seine erste Medaille beiEuropameisterschaften erringen. So ging er mit guten Medaillenchancen zu den Olympischen Spielen in Turin. Nach dem Kurzprogramm lag er auf dem dritten Platz, danach zeigte er die viertbeste Kür, dies reichte jedoch zur Silbermedaille hinter Pljuschtschenko, da andere grössere Fehler machten. Es war die dritte olympische Medaille für die Schweiz in der Herrenkonkurrenz nach Georges Gautschis Bronzemedaille 1924 und Hans Gerschwilers Silbermedaille 1948.
Nachdem Pljuschtschenko seine Teilnahme an der folgenden Weltmeisterschaft in Calgary abgesagt hatte, galt Lambiel als Favorit auf den Titel. Er wurde Vierter im Kurzprogramm und gewann die Kür. Aufgrund seines Sieges in der Qualifikation konnte er Brian Joubert schlagen und somit seinen WM-Titel verteidigen. Damit gelang es Lambiel als erstem Schweizer Eiskunstläufer, zwei Weltmeistertitel zu erringen. Mit seiner neu eröffneten Skating School of Switzerland versucht er nun, hoffnungsvolle Nachwuchstalente an die Weltspitze zu führen und unterstützt diese mit seinem Wissen und Können. Wir vom Eislaufclub Rapperswil-Jona freuen uns, den einzigartigen Stèphane Lambiel nach 2012 & 2013 wieder bei uns in der Diners Club Arena  in Rapperswil-Jona begrüssen zu dürfen und sind uns bereits jetzt sicher, dass er in Raqppi wieder genau so empfangen wird wie er es im Interview sagt.  Welcome back, Stéphane…..